Erste Hilfe & Notfallwissen
3. Im Notfall richtig erkennen, entscheiden und handeln
Ein medizinischer Notfall kann jederzeit auftreten – zuhause, am Arbeitsplatz, unterwegs oder in der Natur.
Ein Sturz, eine schwere Verletzung oder eine plötzlich bewusstlose Person stellt Betroffene und Helfende vor unerwartete Herausforderungen.
In solchen Situationen kommt es nicht darauf an, möglichst viele medizinische Fachbegriffe zu kennen.
Entscheidend ist, Gefahren frühzeitig zu erkennen, die richtigen Prioritäten zu setzen und rasch professionelle Hilfe zu organisieren.
Bereits einfache Erste-Hilfe-Massnahmen können dazu beitragen, schwerwiegende Folgen zu verhindern und im Ernstfall Leben zu retten.
Swissration betrachtet grundlegendes Notfallwissen deshalb als wichtigen Bestandteil der persönlichen Krisenvorsorge.
Denn neben materiellen Vorräten und geeigneter Ausrüstung sind es vor allem Wissen und praktische Fähigkeiten, die unsere Handlungsfähigkeit verbessern.
WARUM GEHÖRT ERSTE HILFE ZUR KRISENVORSORGE?
Bei der Krisenvorsorge denken viele Menschen zunächst an Lebensmittel, Trinkwasser oder eine unabhängige Energieversorgung.
Doch auch die Fähigkeit, in einer medizinischen Notsituation richtig zu handeln, gehört zur persönlichen Vorbereitung.
Ein Unfall kann sich innerhalb weniger Sekunden ereignen.
Bis professionelle Rettungskräfte eintreffen, können bereits wichtige Minuten vergangen sein.
In dieser Zeit können anwesende Personen entscheidend dazu beitragen, die Situation zu stabilisieren.
Dabei geht es nicht darum, eine Ärztin oder einen Rettungssanitäter zu ersetzen.
Vielmehr sollen lebensbedrohliche Zustände erkannt, geeignete Sofortmassnahmen eingeleitet und zusätzliche Gefahren vermieden werden.
Das gilt sowohl für alltägliche Unfälle als auch für aussergewöhnliche Situationen, in denen professionelle Hilfe möglicherweise verzögert eintrifft.
DER SWISSRATION-ANSATZ
Eine gute Vorbereitung verbindet drei grundlegende Fähigkeiten:
Gefahren erkennen.
Situationen richtig einschätzen.
Im Rahmen der eigenen Kenntnisse angemessen handeln.
Je besser diese Abläufe bekannt sind, desto leichter fällt es, auch unter Stress strukturiert zu reagieren.
EIGENSCHUTZ HAT IMMER VORRANG
Bevor du einer verletzten Person hilfst, solltest du zunächst die Umgebung beurteilen.
Bestehen Gefahren durch Verkehr, Strom, Feuer, Rauch, herabfallende Gegenstände oder andere Einflüsse?
Ist die Unfallstelle sicher zugänglich?
Könnte durch einen unüberlegten Rettungsversuch eine weitere Person verletzt werden?
Diese Fragen sind entscheidend.
Denn niemandem ist geholfen, wenn aus einer verletzten Person plötzlich zwei werden.
DIE GRUNDREGEL
Schütze zuerst dich selbst und sichere die Umgebung, soweit dies gefahrlos möglich ist.
Alarmiere bei Bedarf frühzeitig die zuständigen Rettungsdienste.
Gefährliche Situationen sollten nicht durch ungeschützte Rettungsversuche verschlimmert werden.
Besondere Vorsicht gilt beispielsweise bei Stromunfällen, Bränden, Verkehrsunfällen und möglichen Vergiftungen durch Gase.
Erst wenn die Situation ausreichend sicher ist, sollten weitere Hilfsmassnahmen erfolgen.
DEN ZUSTAND EINER PERSON EINSCHÄTZEN
Bei einer verletzten oder erkrankten Person ist zunächst entscheidend, ob sie ansprechbar ist und normal atmet.
Sprich die Person deutlich an.
Reagiert sie auf deine Stimme?
Kann sie antworten oder gezielt auf Berührungen reagieren?
Falls keine Reaktion erfolgt, muss rasch überprüft werden, ob eine normale Atmung vorhanden ist.
Dabei ist zu beachten, dass vereinzeltes Schnappen nach Luft keine normale Atmung darstellt.
BEWUSSTLOS, ABER NORMALE ATMUNG VORHANDEN
Ist eine Person bewusstlos, atmet jedoch normal, sollte der Notruf 144 alarmiert werden.
In der Regel wird die Person in die stabile Seitenlage gebracht, damit die Atemwege möglichst frei bleiben.
Bei Verdacht auf schwere Verletzungen der Wirbelsäule sollten unnötige Bewegungen vermieden werden. Die Sicherung der Atemwege hat jedoch Vorrang.
Die Atmung muss regelmässig kontrolliert werden.
Verändert sich der Zustand, muss entsprechend reagiert werden.
BEWUSSTLOS UND KEINE NORMALE ATMUNG
Reagiert die Person nicht und ist keine normale Atmung vorhanden, muss von einem möglichen Herz-Kreislauf-Stillstand ausgegangen werden.
Alarmiere sofort den Rettungsdienst über 144 und beginne mit der Wiederbelebung.
Wenn weitere Personen anwesend sind, sollten diese einen automatisierten externen Defibrillator, kurz AED, organisieren.
Die Sanitätsnotrufzentrale kann dich telefonisch bei den nächsten Schritten unterstützen.
HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG UND DEFIBRILLATOR
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand wird der Körper nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt.
Besonders das Gehirn reagiert empfindlich auf eine Unterbrechung der Durchblutung.
Deshalb ist schnelles Handeln entscheidend.
HERZDRUCKMASSAGE
Bei Erwachsenen erfolgen die Herzdruckmassagen in der Mitte des Brustkorbs.
Nach den aktuellen Schweizer BLS-AED-Empfehlungen beträgt die Druckfrequenz ungefähr 100 bis 120 Kompressionen pro Minute.
Die empfohlene Drucktiefe liegt bei etwa fünf bis sechs Zentimetern.
Nach jeder Kompression sollte sich der Brustkorb wieder vollständig entlasten können.
Geschulte Helfende kombinieren grundsätzlich 30 Brustkorbkompressionen mit zwei Beatmungen.
Wenn du keine Beatmung durchführen kannst oder möchtest, beginne und fahre mit der Herzdruckmassage fort.
Warte nicht auf professionelle Rettungskräfte, bevor du mit den lebensrettenden Massnahmen beginnst.
Bei Säuglingen und Kindern gelten teilweise andere Vorgehensweisen, die in einem entsprechenden Erste-Hilfe-Kurs erlernt werden sollten.
WAS IST EIN AED?
Ein automatisierter externer Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das bei bestimmten lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen einen elektrischen Schock abgeben kann.
Solche Geräte befinden sich beispielsweise in öffentlichen Gebäuden, Sportanlagen und Betrieben.
Ein AED führt die helfende Person durch gesprochene Anweisungen.
Er analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, ob ein Schock angezeigt ist.
Wichtig ist, das Gerät einzuschalten und seinen Anweisungen zu folgen.
Die Herzdruckmassage sollte dabei möglichst wenig unterbrochen werden.
Ein AED ersetzt die Wiederbelebung nicht, sondern ergänzt sie.
DER WICHTIGE GRUNDSATZ
Bei einem vermuteten Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute.
Frühzeitige Alarmierung, sofortige Herzdruckmassage und der rasche Einsatz eines verfügbaren AED können die Überlebenschancen verbessern.
HÄUFIGE MEDIZINISCHE NOTFÄLLE ERKENNEN
Nicht jeder medizinische Notfall beginnt mit einem Unfall.
Auch plötzlich auftretende Erkrankungen können lebensbedrohlich sein.
Deshalb ist es wichtig, typische Warnzeichen zu kennen.
HERZINFARKT
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend durchblutet wird.
Mögliche Anzeichen sind:
- Starker Druck oder Engegefühl in der Brust
- Schmerzen mit Ausstrahlung in Arme, Rücken, Hals oder Kiefer
- Atemnot
- Übelkeit oder kalter Schweiss
- Plötzliche ausgeprägte Schwäche
Nicht alle Betroffenen zeigen dieselben Symptome.
Besonders bei Frauen, älteren Menschen und Personen mit Diabetes können Beschwerden weniger typisch ausfallen.
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt muss sofort der Notruf 144 alarmiert werden.
HIRNSCHLAG
Ein Hirnschlag entsteht durch eine Störung der Blutversorgung des Gehirns oder durch eine Blutung.
Typische Warnzeichen sind:
- Plötzlich auftretende einseitige Lähmungen
- Ein herabhängender Mundwinkel
- Schwierigkeiten beim Sprechen
- Plötzliche Sehstörungen
- Starker Schwindel oder ungewohnte Gleichgewichtsstörungen
Eine einfache Orientierung bietet das FAST-Prinzip.
FACE – Gesicht: Ist eine Gesichtshälfte auffällig?
ARMS – Arme: Kann die Person beide Arme gleichmässig anheben?
SPEECH – Sprache: Spricht die Person plötzlich undeutlich oder ungewöhnlich?
TIME – Zeit: Sofort den Notruf 144 alarmieren.
Auch wenn die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder verschwinden, kann eine ernsthafte Durchblutungsstörung vorliegen.
Deshalb sollte nicht abgewartet werden.
VERLETZUNGEN UND AKUTE GEFAHREN
Neben medizinischen Erkrankungen gehören Verletzungen zu den häufigsten Gründen für Erste-Hilfe-Massnahmen.
STARKE BLUTUNGEN
Ein erheblicher Blutverlust kann lebensbedrohlich werden.
Bei einer starken äusseren Blutung sollte unverzüglich Hilfe organisiert und direkter, fester Druck auf die blutende Stelle ausgeübt werden.
Dafür können geeignete Wundauflagen oder ein sauberes Tuch verwendet werden.
Bei lebensbedrohlichen Blutungen ist sofort der Notruf 144 erforderlich.
Steckt ein grösserer Gegenstand in der Wunde, sollte dieser nicht eigenständig entfernt werden.
Die weitere Versorgung richtet sich nach der Art und Schwere der Verletzung.
VERBRENNUNGEN
Bei kleineren thermischen Verbrennungen kann eine vorsichtige Kühlung mit handwarmem, fliessendem Wasser helfen.
Verwende dafür kein Eis.
Grössere oder schwere Verbrennungen, Verletzungen im Gesicht oder an den Atemwegen sowie elektrische und chemische Verbrennungen benötigen besondere Aufmerksamkeit und gegebenenfalls sofortige professionelle Hilfe.
Bei grossflächigen Verletzungen muss ausserdem eine Unterkühlung vermieden werden.
Hausmittel wie Butter oder Öl gehören nicht auf Verbrennungswunden.
VERSCHLUCKEN UND ERSTICKUNGSGEFAHR
Wenn eine Person plötzlich nicht mehr richtig atmen oder sprechen kann, könnte ein Fremdkörper die Atemwege blockieren.
Solange sie wirksam husten kann, sollte sie zum Husten ermutigt und beobachtet werden.
Bei einer schweren Atemwegsverlegung können bei Erwachsenen zunächst bis zu fünf kräftige Schläge zwischen die Schulterblätter und, falls diese erfolglos bleiben, bis zu fünf Oberbauchkompressionen erforderlich sein.
Der Notruf muss alarmiert werden.
Diese Massnahmen sollten möglichst in einem praktischen Erste-Hilfe-Kurs erlernt werden.
Bei Säuglingen gelten andere Verfahren.
Wird die betroffene Person bewusstlos und atmet nicht normal, ist unverzüglich mit der Wiederbelebung zu beginnen.
VERGIFTUNGEN
Auch Medikamente, Reinigungsmittel, Chemikalien und bestimmte Pflanzen können Vergiftungen verursachen.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung hilft in der Schweiz Tox Info Suisse unter der Nummer 145.
Versuche nicht, eigenständig Erbrechen auszulösen.
Halte nach Möglichkeit Informationen über den betreffenden Stoff, die geschätzte Menge und den Zeitpunkt der Aufnahme bereit.
Bei Bewusstlosigkeit, schweren Atemproblemen oder anderen lebensbedrohlichen Symptomen muss sofort der Rettungsdienst über 144 alarmiert werden.
DIE WICHTIGSTEN NOTRUFNUMMERN IN DER SCHWEIZ
In einer Notfallsituation ist es hilfreich, die wichtigsten Telefonnummern bereits zu kennen.
144 – Sanität und medizinische Notfälle
117 – Polizei
118 – Feuerwehr
112 – Allgemeiner Notruf
145 – Tox Info Suisse bei Vergiftungen
1414 – Schweizerische Rettungsflugwacht Rega
WAS SOLLTEST DU BEIM NOTRUF MITTEILEN?
Besonders wichtig sind:
- Der genaue Standort des Ereignisses
- Was geschehen ist
- Wie viele Personen betroffen sind
- Welche Verletzungen oder Symptome erkennbar sind
- Ob besondere Gefahren bestehen
Beantworte die Fragen der Notrufzentrale und befolge ihre Anweisungen.
Beende das Gespräch nicht eigenständig, solange die Einsatzleitung weitere Informationen benötigt.
Wenn möglich, sollte eine weitere Person die Rettungskräfte einweisen.
ERSTE-HILFE-AUSRÜSTUNG SINNVOLL VORBEREITEN
Eine grundlegende Erste-Hilfe-Ausrüstung gehört zur persönlichen Vorsorge.
Dabei ist nicht die grösstmögliche Anzahl an Produkten entscheidend.
Wichtiger ist, dass die vorhandene Ausrüstung geeignet, vollständig und im Bedarfsfall schnell auffindbar ist.
Eine einfache Ausstattung kann beispielsweise enthalten:
- Einmalhandschuhe
- Sterile Wundauflagen
- Verbandmaterial und Pflaster
- Geeignete Fixierbinden
- Verbandsschere
- Rettungsdecke
- Beatmungshilfe
- Persönlich benötigte Medikamente
- Wichtige Notfallinformationen
Welche zusätzlichen Materialien sinnvoll sind, hängt von der persönlichen Situation ab.
Familien mit Kindern, ältere Personen, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Personen, die regelmässig in der Natur unterwegs sind, können unterschiedliche Anforderungen haben.
Auch vorhandene Medikamente müssen entsprechend ihren Lagerbedingungen aufbewahrt und regelmässig kontrolliert werden.
DER SWISSRATION-ANSATZ
Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung sollte nicht nur angeschafft, sondern auch verstanden werden.
Wer nicht weiss, wie ein bestimmtes Hilfsmittel verwendet wird, kann dessen Möglichkeiten im Ernstfall nur eingeschränkt nutzen.
Deshalb gehört praktische Schulung genauso zur Vorbereitung wie geeignetes Material.
ERSTE HILFE BEI LÄNGEREN VERSORGUNGSSTÖRUNGEN
Bei aussergewöhnlichen Ereignissen kann professionelle Hilfe möglicherweise nicht im gewohnten Zeitrahmen verfügbar sein.
Dazu können grössere Naturereignisse, Verkehrsunterbrüche oder länger andauernde Störungen wichtiger Infrastrukturen gehören.
In solchen Situationen gewinnen grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse zusätzlich an Bedeutung.
Auch eine funktionierende Kommunikation und die Kenntnis regionaler Hilfsangebote sind wichtig.
Dabei sollte jedoch nicht versucht werden, fehlende medizinische Versorgung durch riskante Eigenbehandlungen zu ersetzen.
Die Aufgabe von Ersthelfenden besteht weiterhin darin, Gefahren zu erkennen, geeignete Sofortmassnahmen einzuleiten und professionelle Unterstützung zu organisieren.
Eine gute Vorbereitung berücksichtigt deshalb auch die persönlichen Bedürfnisse des Haushalts.
Dazu können notwendige Medikamente, relevante medizinische Informationen und Kontaktmöglichkeiten gehören.
PRAKTISCHE FÄHIGKEITEN SIND ENTSCHEIDEND
Erste Hilfe lässt sich nicht ausschliesslich durch Lesen erlernen.
Besonders bei der Wiederbelebung, der Verwendung eines AED oder der Versorgung schwerer Verletzungen ist praktische Übung wichtig.
Ein geeigneter Erste-Hilfe-Kurs vermittelt die notwendigen Handgriffe und ermöglicht es, typische Abläufe unter fachlicher Anleitung zu trainieren.
In der Schweiz bieten unter anderem Samariterorganisationen und weitere anerkannte Schulungsanbieter entsprechende Kurse an.
Für die Wiederbelebung sind insbesondere BLS-AED-Kurse nach den Richtlinien des Swiss Resuscitation Council interessant.
Solche Schulungen sollten regelmässig aufgefrischt werden.
Denn Wissen, das im Ernstfall zuverlässig angewendet werden soll, muss verstanden und geübt werden.
ERSTE-HILFE-WISSEN MIT SWISSRATION VERTIEFEN
Swissration betrachtet Erste Hilfe als Teil einer ganzheitlichen persönlichen Vorsorge.
Neben Lebensmittel- und Wasservorräten, Energieversorgung und Vermögensschutz gehören auch praktische Notfallkompetenzen dazu.
Dabei stehen verständliche Grundlagen, geeignete Vorbereitung und eigenverantwortliches Handeln im Mittelpunkt.
Unsere Wissensinhalte helfen dir, wichtige Zusammenhänge zu verstehen und deine persönliche Vorbereitung sinnvoll zu ergänzen.
Die praktische Ausbildung in lebensrettenden Massnahmen gehört jedoch in die Hände qualifizierter Kursanbieter.
Deshalb empfehlen wir, theoretisches Wissen mit geeigneten Erste-Hilfe- und Wiederbelebungskursen zu verbinden.
FÜNF FRAGEN FÜR DEINE PERSÖNLICHE VORSORGE
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Kenne ich die wichtigsten Notrufnummern und weiss ich, welche Informationen bei einer Alarmierung benötigt werden?
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Kann ich erkennen, ob eine Person bewusstlos ist und normal atmet?
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Habe ich die Grundlagen der Wiederbelebung und die Verwendung eines AED praktisch erlernt?
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Verfüge ich zuhause und unterwegs über eine geeignete Erste-Hilfe-Ausrüstung?
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Wann habe ich meine Erste-Hilfe-Kenntnisse zuletzt aufgefrischt?
UNSER FAZIT
Erste Hilfe gehört zu den wertvollsten praktischen Fähigkeiten im Alltag.
Sie ermöglicht es, in unerwarteten Situationen nicht nur zuzusehen, sondern innerhalb der eigenen Möglichkeiten angemessen zu handeln.
Dabei geht es nicht darum, medizinisches Fachpersonal zu ersetzen.
Entscheidend sind das Erkennen von Gefahren, die rechtzeitige Alarmierung und das sichere Anwenden geeigneter Sofortmassnahmen.
Die Verbindung aus theoretischem Verständnis, praktischer Ausbildung und geeigneter Ausrüstung verbessert die persönliche Vorbereitung.
Denn nicht jede Notsituation lässt sich verhindern.
Aber wir können lernen, besser darauf zu reagieren.
Verstehen. Handeln. Absichern.
WICHTIGER HINWEIS
Diese Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keinen anerkannten Erste-Hilfe-Kurs oder eine medizinische Fachausbildung.
In einer akuten Notfallsituation haben die Anweisungen der zuständigen Rettungsleitstelle Vorrang.
Bei schweren oder lebensbedrohlichen Beschwerden muss unverzüglich professionelle Hilfe alarmiert werden.
