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4. Lebensmittel richtig lagern und Vorräte erhalten

Ein gut geplanter Lebensmittelvorrat ist nur dann langfristig zuverlässig, wenn die Lebensmittel richtig gelagert und regelmässig kontrolliert werden.

Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und Verpackung beeinflussen die Haltbarkeit erheblich.

Wer seine Vorräte systematisch organisiert, reduziert Lebensmittelverluste und stellt sicher, dass die eingelagerten Produkte im Bedarfsfall tatsächlich verwendbar sind.

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DIE GRUNDLAGEN DER RICHTIGEN LAGERUNG

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1. Lagere haltbare Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt.

2. Vermeide starke Temperaturschwankungen und übermässige Feuchtigkeit.

3. Schütze Lebensmittel vor Schädlingen und Beschädigungen.

4. Beachte die Lagerungshinweise der Hersteller.

5. Kontrolliere Verpackungen regelmässig auf Beschädigungen, Feuchtigkeit und andere Auffälligkeiten.

6. Bewahre eine übersichtliche Bestandsliste mit Mengen und Haltbarkeitsdaten auf.

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MINDESTHALTBARKEIT UND VERBRAUCHSDATUM

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Nicht jedes aufgedruckte Datum bedeutet dasselbe.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis wann ein Lebensmittel bei korrekter Lagerung seine typischen Eigenschaften behält.

Viele haltbare Lebensmittel können auch nach Ablauf dieses Datums noch geniessbar sein. Entscheidend sind unter anderem die Art des Lebensmittels, die Lagerbedingungen und der Zustand der Verpackung.

Anders beim Verbrauchsdatum («zu verbrauchen bis»). Dieses dient der Lebensmittelsicherheit. Nach Ablauf dürfen entsprechende Lebensmittel nicht mehr konsumiert werden.

Beschädigte, undichte oder aufgeblähte Konserven und Einmachgläser dürfen nicht verzehrt werden.

 

VORRATSROTATION – DAS EINFACHE PRINZIP

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Ein Notvorrat sollte kein vergessenes Warenlager sein.

Verwende ältere Lebensmittel zuerst und ergänze deinen Vorrat laufend mit neuen Produkten.

Dieses Prinzip wird als Vorratsrotation bezeichnet.

So bleibt dein Lebensmittelvorrat aktuell, und du reduzierst gleichzeitig unnötige Lebensmittelverluste.

 

DER SWISSRATION-ANSATZ

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Für eine weitergehende Vorsorge empfiehlt Swissration, zwischen zwei Vorratsarten zu unterscheiden:

1. Alltagsvorrat

Lebensmittel, die regelmässig verwendet und wieder ersetzt werden.

2. Langzeitvorrat

Gezielt ausgewählte, länger haltbare Lebensmittel für zusätzliche Versorgungssicherheit.

Für längere Bevorratungszeiträume können beispielsweise geeignete Konserven, getrocknete Lebensmittel oder professionell gefriergetrocknete Produkte sinnvoll sein.

Dabei unterscheiden sich Haltbarkeit, Nährwert, Platzbedarf, Kosten und notwendige Zubereitung.

Besonders bei einer Vorratsplanung für mehrere Wochen oder Monate müssen diese Eigenschaften berücksichtigt werden.

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MEHR ALS NUR LANGE HALTBARKEIT

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Ein Lebensmittel ist nicht automatisch eine gute Notration, nur weil es lange haltbar ist.

Entscheidend sind ebenso der Energiegehalt, die Nährstoffzusammensetzung, die benötigte Wassermenge und die Möglichkeit zur Zubereitung.

Swissration betrachtet deshalb die richtige Lagerung als wichtigen Bestandteil einer langfristig funktionierenden Versorgungsstrategie.

Nicht die grösstmögliche Vorratsmenge ist das Ziel, sondern eine zuverlässige, durchdachte und tatsächlich nutzbare Lebensmittelreserve.

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Lebensmittel richtig verpacken und langfristig lagern

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Gefriertrocknung und langfristige Lebensmittelhaltbarkeit verstehen

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Lagerung und Haltbarkeit

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